Fragen und Antworten zur finnischen Sauna
Fragen und Antworten zur finnischen Sauna
Die Wärmequelle in einer Sauna ist häufig ein zentraler Ofen, der ein Bett aus Saunasteinen erwärmt. Es gibt zwei Haupttypen von Saunaöfen:
• Elektrische Heizgeräte: Die beliebteste Option heutzutage. Sie sind unglaublich praktisch, heizen schnell auf und ermöglichen es Ihnen, die genaue Temperatur Ihrer Sauna einfach zu steuern.
• Holzöfen: Die traditionelle Methode, bei der ein Holzfeuer zum Beheizen des Raumes genutzt wird.
Sobald die Steine heiß sind, können Sie Ihr Erlebnis individuell gestalten, indem Sie Wasser darüber gießen. Dadurch entsteht ein wohltuender Dampfstoß, der die Hitze kurzzeitig verstärkt, bevor sie langsam wieder abklingt.
Für eine Sauna eignen sich am besten Weichhölzer wie die Westliche Rotzeder, die Gemeine Zitterpappel und die Finnische Fichte. Diese Hölzer, die oft aus nördlichen Ländern stammen, isolieren die Wärme auf natürliche Weise und vertragen extreme Feuchtigkeitsschwankungen, ohne sich zu verziehen oder zu schrumpfen. Besonders wichtig ist, dass sie sich kühl anfühlen, sodass die Saunabänke auch bei Raumtemperaturen von 70–80 °C angenehm zum Sitzen bleiben.
Darum sind diese drei Nadelhölzer die beste Wahl:
• Westliche Rotzeder: Zederholz ist bekannt für seine warme, rötliche Farbe und seine feine Maserung. Es ist außergewöhnlich feuchtigkeitsbeständig und daher ideal für Außensaunen geeignet. Zudem verströmt es einen kräftigen, natürlichen Duft, der Insekten und Schimmelpilze fernhält und gleichzeitig zur Entspannung beiträgt.
• Gemeine Espe: Wenn Sie eine elegante, moderne Optik wünschen, bietet Espe eine glatte, cremeweiße, astfreie Oberfläche. Diese Holzart ist äußerst resistent gegen Feuchtigkeit, Bakterien und Pilze und somit eine hervorragende, hygienische Option für gewerbliche oder stark frequentierte öffentliche Saunen.
• Finnische Fichte: Fichte, ein unverzichtbares Holz in traditionellen finnischen Saunen, zeichnet sich durch einen hellgelben Farbton, eine gleichmäßige Maserung und kleine, gesunde Äste aus. Sie ist äußerst hitzebeständig und verströmt einen angenehmen, waldartigen Duft, der die Atmung und Entspannung fördert.
Eine traditionelle finnische Sauna ist ein mit Holz ausgekleideter Raum, der der tiefen Entspannung dient und von einem zentralen Ofen beheizt wird, der ein Steinbett erwärmt.
Was eine finnische Sauna wirklich ausmacht, ist die authentische Tradition des Löjly, das Übergießen der heißen Steine mit Wasser. Dadurch entsteht ein wohltuender Dampfstoß, der den Raum einhüllt, die Hitze und Luftfeuchtigkeit kurzzeitig verstärkt und dann sanft wieder abklingt.
Regelmäßige Saunabesuche fühlen sich nicht nur gut an, sondern sind auch eine bewährte Methode zur Förderung des Wohlbefindens. Der Genuss dieser wohltuenden Wärme trägt auf natürliche Weise dazu bei:
• Unterstützt die Herzgesundheit und die Herz-Kreislauf-Funktion
• Verbesserung des psychischen Wohlbefindens und Reduzierung von Stress
• Stärken Sie Ihr Immunsystem auf gesunde Weise
Fragen und Antworten zu Saunabau und Installationsanforderungen
Wir empfehlen Ihnen dringend, in Ihrer Sauna einen Bodenablauf zu installieren. Obwohl dies nicht zwingend erforderlich ist, erleichtert ein Bodenablauf die Reinigung und Wartung der Sauna erheblich, da er überschüssiges Wasser nach dem Übergießen der heißen Steine ableitet.
Die wichtigste Anforderung an einen Saunaboden ist absolute Wasserdichtigkeit. Eine porenfreie Oberfläche gewährleistet Hygiene und erleichtert die Reinigung und Pflege. Hervorragende Bodenbeläge sind Fliesen, Beton oder strapazierfähiges Vinyl, da diese Materialien vollständig wasserabweisend sind und keine Feuchtigkeit aufnehmen.
Am effektivsten schützt man die Holzpaneele der Sauna durch ausreichende Belüftung und indem man den Raum nach jeder Saunabenutzung vollständig trocknen lässt.
Sie sollten niemals Farbe, Versiegelung oder Konservierungsmittel auf das Holz im Inneren Ihrer Sauna auftragen. Da sich Saunaholz aufgrund der wechselnden Temperatur und Luftfeuchtigkeit auf natürliche Weise ausdehnt und zusammenzieht, würden oberflächliche Beschichtungen schnell reißen, Blasen werfen und abblättern. Um Ihre Sauna in optimalem Zustand zu halten, ist es am besten, das Holz im Inneren unbehandelt zu lassen, damit es natürlich atmen kann.
In einer Sauna ist die Temperatur in der Nähe der Decke höher und in Bodennähe kühler, da Wärme bekanntlich nach oben steigt. Die Saunabänke sind in unterschiedlichen Höhen angeordnet, sodass Saunabesucher ihr Saunaerlebnis individuell gestalten und die für sie angenehmste Temperatur wählen können.
Der ideale Standort für eine Sauna ist ein trockener, gut belüfteter Raum mit wasserfestem Bodenbelag, beispielsweise Beton, Fliesen, Keramik oder Vinyl. Damit Ihre Sauna einwandfrei funktioniert und leicht zu pflegen ist, beachten Sie bitte folgende wichtige Installationsfaktoren:
• Ausreichende Belüftung: Eine gute Luftzirkulation ist unerlässlich. Sie gewährleistet, dass eventuell vorhandenes Kondenswasser in der Sauna nach dem Saunagang vollständig verdunstet.
• Bodenentwässerung: Für eine bequeme Reinigung und Wasserableitung wird die Installation eines Bodenablaufs dringend empfohlen.
• Wandabstand: Eine in Betrieb befindliche Sauna führt zu einem leichten Temperaturanstieg in der unmittelbaren Umgebung. Beim Einbau einer modularen Indoor-Sauna sollte stets ein kleiner Abstand zwischen der Außenwand der Sauna und den Innenwänden des Hauses eingehalten werden, um eine ausreichende Luftzirkulation zu gewährleisten.
Fragen und Antworten zum Saunaofen
Bei fachgerechter Installation ist ein Stromschlag durch das Heizgerät äußerst unwahrscheinlich. Um eine sichere Nutzung zu gewährleisten, muss die Installation von einem qualifizierten Elektriker durchgeführt werden. Alle unsere Heizgeräte werden vor der Auslieferung geprüft und erfüllen die geltenden Sicherheitsstandards.
Fragen und Antworten zur Saunanutzung
Kinder können die Sauna unter Aufsicht von Erwachsenen sicher nutzen. Bei den ersten Besuchen sollten die Saunagänge kurz sein – nur wenige Minuten. Achten Sie auf eine moderate Temperatur und lassen Sie Kinder aufgrund der nach oben steigenden Wärme immer auf den unteren Bänken sitzen, wo die Luft deutlich kühler ist.
Saunabesuche sollten nicht mit vollem Magen oder unter Alkoholeinfluss erfolgen. Personen mit Herzproblemen oder akuten Erkrankungen sollten vor dem Saunabesuch einen Arzt konsultieren.
Sie können so lange in der Sauna bleiben, wie Sie sich wohlfühlen. Verlassen Sie die Sauna umgehend, um sich abzukühlen, wenn Sie sich unwohl fühlen.
So oft Sie möchten. Die meisten Menschen gehen jedoch zwei- bis dreimal pro Woche in die Sauna, in der Regel abends, um sich nach einem anstrengenden Arbeitstag zu entspannen.
SAUNAPFLEGE FÜR JEDE SAUNA-BESUCHE
- Verwenden Sie während des Saunagangs Bankhandtücher, damit die Bänke länger gut aussehen.
- Lassen Sie nach dem Saunagang die Heizung noch 30 Minuten eingeschaltet, damit die Sauna schneller trocknet. Öffnen Sie anschließend die Lüftungsschlitze und die Saunatür, um eine gute Belüftung zu gewährleisten.
- Leeren Sie den Eimer und stellen Sie die Schöpfkelle auf die Ablage. So vermeiden Sie Risse an den Holzaccessoires und halten die Sauna frisch.
MINDESTENS SAUNA-WARTUNG 1 bis zu 4 MAL PRO JAHR:
- Überprüfen Sie die Saunasteine im Ofen. Entfernen Sie eventuellen Steinstaub und Krümel vom Boden des Ofens. Nehmen Sie Steine heraus und ersetzen Sie beschädigte. Legen Sie die Steine anschließend wieder in den Ofen. Die regelmäßige Überprüfung der Steine trägt dazu bei, die Lebensdauer der Heizelemente zu verlängern und Energie zu sparen.
- Überprüfen Sie die Heizelemente. Sollten Sie Risse oder verbogene Elemente feststellen, tauschen Sie alle Elemente aus. Ersetzen Sie nicht nur ein einzelnes Element.
- Reinigen Sie die Oberflächen von Saunabänken, Decke, Boden und Wänden mit warmem Wasser, einer weichen Bürste und einem Allzweckreiniger. Verwenden Sie jedoch keinen Reiniger mit Ammoniak oder Chlor. Spülen Sie die Oberflächen anschließend mit kaltem Wasser ab und lüften Sie die Sauna gut. Bei Bedarf können Sie ein für Saunen geeignetes Holzpflegeöl, z. B. Paraffinöl, auf die Bänke auftragen. Lesen und befolgen Sie in diesem Fall die Anweisungen des Herstellers sorgfältig.
- Falls die Bänke durch Waschen nicht sauber werden, schleifen Sie sie mit Schleifpapier ab. Schützen Sie die Bänke anschließend mit einem für die Sauna geeigneten Holzöl. Beachten Sie die Anweisungen auf der Verpackung und benutzen Sie die Sauna erst, nachdem das Öl vollständig getrocknet ist.
- Bei Bedarf Kalkablagerungen oder andere Verschmutzungen von der Heizkörperabdeckung mit milder Seifenlauge entfernen. Alternativ kann auch die Entkalkungslösung SAWO verwendet werden. Nach dem Waschen trocknen lassen.
- Reinigen Sie Glasoberflächen mit Fensterreiniger oder Spülmittel. Bei Bedarf abspülen und anschließend mit einem Abzieher oder Mikrofasertuch trocknen.
- Überprüfen Sie die Schrauben (Tür, Saunabänke, Geländer) und ziehen Sie sie gegebenenfalls fest.
- Reinigen Sie den Bodenablauf.
Das auf die Saunasteine gegossene Wasser muss für den Hausgebrauch geeignet sein. Chloriertes Wasser (z. B. aus Schwimmbad oder Whirlpool) oder Meerwasser kann die Heizung und die Heizelemente beschädigen.
Die Hauptfunktion der Saunasteine im Ofen besteht darin, genügend Energie zu speichern, um das darüber gegossene Wasser effizient zu verdampfen und so die Temperatur in der Sauna zu erhöhen. Die Steine müssen mindestens einmal jährlich oder alle 500 Betriebsstunden, je nachdem, was zuerst eintritt, entfernt werden. Sämtliche Steinkrümel müssen aus dem Ofen entfernt und, wie in der Bedienungsanleitung beschrieben, durch neue Steine ersetzt werden.
Betreiben Sie den Heizstrahler niemals ohne Heizsteine, da Brandgefahr besteht. Verwenden Sie ausschließlich die vom Hersteller empfohlenen SAWO-Heizsteine. Die Verwendung ungeeigneter Steine kann das Heizelement beschädigen und führt zum Erlöschen der Garantie. Verwenden Sie niemals Keramiksteine oder andere künstliche Steine jeglicher Art!
Bei guter Isolierung der Sauna und geschlossenen Lüftungsöffnungen und Türen beträgt die Aufheizzeit weniger als eine Stunde. Dies hängt jedoch auch vom verwendeten Ofen ab.
Die empfohlene Temperatur in der Sauna liegt zwischen 60 und 90 Grad Celsius, dies hängt jedoch von Ihren persönlichen Vorlieben ab.




