Fragen und Antworten zur finnischen Sauna
Fragen und Antworten zur finnischen Sauna
Die Wärmequelle in der Sauna ist der Saunaofen, der die Saunasteine entweder elektrisch mittels Heizelementen oder durch Holzverbrennung erwärmt. Elektrische Saunaöfen sind die gängigste Option, vor allem wegen ihres Komforts, der kurzen Aufheizzeit und der Möglichkeit, das Saunaerlebnis individuell anzupassen.
Je nachdem, wie viel Wasser auf die Steine geschüttet wird, ist die Temperatur zunächst sehr hoch, bevor sie langsam wieder sinkt.
Für den Saunabau eignen sich am besten Nadelhölzer wie die Westliche Rotzeder, die Gemeine Zitterpappel und die Fichte. Diese Holzarten sind besonders geeignet für Saunen, vor allem wenn sie aus arktischen Regionen wie dem Norden der USA, Kanada und Skandinavien stammen. Arktische Hölzer isolieren die Wärme von Natur aus gut und sind unempfindlich gegenüber Temperaturschwankungen und Feuchtigkeit, ohne nennenswert zu quellen oder zu schrumpfen. Saunabänke aus diesen Hölzern bleiben kühl und angenehm, selbst wenn die Temperaturen in der Sauna 70–80 Grad erreichen.
Einige der wichtigsten Eigenschaften, warum Zeder, Espe oder Fichte die besten Hölzer für Saunen sind. Westliche Rotzeder (Thuja plicata) Zedernholz ist ein außergewöhnlich schönes Holz mit einer natürlichen, warmen, rötlichen Farbe, die durch eine gleichmäßige, feine Maserung und einen seidigen Glanz ergänzt wird. Es ist sehr feuchtigkeitsbeständig und daher besonders für Außensaunen eine ausgezeichnete Wahl. Der intensive Duft von Zedernholz wirkt nicht nur als natürliches Abwehrmittel gegen Insekten und Schimmel, sondern trägt auch zur Verbesserung der Konzentration, der Schlafqualität und zur Entspannung des Körpers bei.
Gemeine Espe: Ein Weichholz mit weißer bis cremefarbener Optik, ideal für ein elegantes Ambiente. Espenholz ist cremeweiß und astfrei, ähnlich wie Abachi. Diese Holzart ist sehr widerstandsfähig gegen Feuchtigkeit, Bakterien und Pilze und daher eine ausgezeichnete Wahl für gewerbliche oder öffentliche Saunen.
Finnische Fichte Fichte ist ein Weichholz mit einer dichten, gleichmäßigen Maserung. Es hat eine hellgelbe Farbe und wenige Maserungen. Fichte ist langlebig, hitzebeständig und weist kleine, gesunde Äste auf, was sie zu einem der am häufigsten verwendeten Saunahölzer in Finnland macht. Ihr waldartiger, natürlicher Duft soll entspannend wirken und die Atmung erleichtern.
Eine finnische Sauna ist im Grunde ein Raum mit Holzwänden, -decke und -bänken. Seit Jahrhunderten dient die Sauna der Entspannung. Herzstück der Sauna ist der Ofen, der die Steine entweder elektrisch oder mit Holz erhitzt. Was eine finnische Sauna jedoch ausmacht, ist das Aufgießen von Wasser aus einem Eimer auf die Steine. Dies nennt man auf Finnisch „Löyly“. Je nachdem, wie viel Wasser man auf die Steine gießt, steigt die Temperatur zunächst an und sinkt dann langsam wieder ab. Die Temperaturschwankungen in Kombination mit regelmäßiger Saunanutzung haben nachweislich zahlreiche gesundheitliche Vorteile. Regelmäßige Saunagänge verbessern insbesondere die Gehirn- und mentale Gesundheit, schützen vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen und stärken das Immunsystem.
Mehr zu den aktuellen Forschungsergebnissen finden Sie hier: Tanjaniina Laukkanen, MSc1; Hassan Khan, MD, PhD2; Francesco Zaccardi, MD3; et al.
Fragen und Antworten zu Saunabau und Installationsanforderungen
Ein Bodenablauf in der Sauna ist nicht zwingend erforderlich, aber dringend zu empfehlen. Dadurch wird die Reinigung der Sauna deutlich erleichtert.
Saunaböden müssen wasserdicht sein, um eine einfache Reinigung und Pflege zu gewährleisten. Fliesen, Zementböden oder strapazierfähige Vinylböden eignen sich beispielsweise gut, da sie abwaschbar sind und kein Wasser aufnehmen.
Die beste Methode, die Holzpaneele vor Feuchtigkeit zu schützen, ist ausreichende Belüftung und das Trocknen nach der Saunanutzung. Tragen Sie keine Farbe, Versiegelung oder sonstige Schutzmittel auf die Holzpaneele auf. Holz quillt auf und schrumpft, wodurch Farbe und Versiegelung, die sich nur an der Oberfläche befinden, abblättern können. Es ist daher am besten, das Holz unbehandelt zu lassen.
Die Temperatur in der Sauna ist im Deckenbereich wärmer und in Bodennähe kühler. Bänke sind in unterschiedlichen Höhen angebracht, sodass der Saunagast die Wassertemperatur individuell anpassen kann.
Der ideale Standort für eine Sauna ist ein trockener Raum mit guter Belüftung und einem Bodenbelag aus Beton, Fliesen, Keramik oder Vinyl. Wir empfehlen einen Bodenablauf für eine einfachere Reinigung. Die gute Belüftung sorgt dafür, dass das Kondenswasser nach dem Saunagang schnell verdunstet. Während der Saunanutzung erhöht sich die Temperatur in den umliegenden Räumen nur geringfügig. Wenn die Sauna modular aufgebaut und im Haus installiert ist, empfiehlt es sich daher, einen kleinen Abstand zwischen Saunaraum und Hauswänden zu lassen, um die Luftzirkulation zu gewährleisten.
Fragen und Antworten zum Saunaofen
Bei fachgerechter Installation ist ein Stromschlag durch das Heizgerät äußerst unwahrscheinlich. Um eine sichere Nutzung zu gewährleisten, muss die Installation von einem qualifizierten Elektriker durchgeführt werden. Alle unsere Heizgeräte werden vor der Auslieferung geprüft und erfüllen die geltenden Sicherheitsstandards.
Fragen und Antworten zur Saunanutzung
Kleine Kinder dürfen unter Aufsicht von Erwachsenen in die Sauna. Beim ersten Mal sollten sie jedoch nur wenige Minuten in der Sauna bleiben und eine moderate Temperatur wählen. Kinder können auf niedrigeren Bänken sitzen, wo die Temperatur ebenfalls niedriger ist.
Saunabesuche sollten nicht mit vollem Magen oder unter Alkoholeinfluss erfolgen. Personen mit Herzproblemen oder akuten Erkrankungen sollten vor dem Saunabesuch einen Arzt konsultieren.
Sie können so lange in der Sauna bleiben, wie Sie sich wohlfühlen. Verlassen Sie die Sauna umgehend, um sich abzukühlen, wenn Sie sich unwohl fühlen.
So oft Sie möchten. Die meisten Menschen gehen jedoch zwei- bis dreimal pro Woche in die Sauna, in der Regel abends, um sich nach einem anstrengenden Arbeitstag zu entspannen.
SAUNAPFLEGE FÜR JEDE SAUNA-BESUCHE
- Verwenden Sie während des Saunagangs Bankhandtücher, damit die Bänke länger gut aussehen.
- Lassen Sie nach dem Saunagang die Heizung noch 30 Minuten eingeschaltet, damit die Sauna schneller trocknet. Öffnen Sie anschließend die Lüftungsschlitze und die Saunatür, um eine gute Belüftung zu gewährleisten.
- Leeren Sie den Eimer und stellen Sie die Schöpfkelle auf die Ablage. So vermeiden Sie Risse an den Holzaccessoires und halten die Sauna frisch.
MINDESTENS SAUNA-WARTUNG 1 bis zu 4 MAL PRO JAHR:
- Überprüfen Sie die Saunasteine im Ofen. Entfernen Sie eventuellen Steinstaub und Krümel vom Boden des Ofens. Nehmen Sie Steine heraus und ersetzen Sie beschädigte. Legen Sie die Steine anschließend wieder in den Ofen. Die regelmäßige Überprüfung der Steine trägt dazu bei, die Lebensdauer der Heizelemente zu verlängern und Energie zu sparen.
- Überprüfen Sie die Heizelemente. Sollten Sie Risse oder verbogene Elemente feststellen, tauschen Sie alle Elemente aus. Ersetzen Sie nicht nur ein einzelnes Element.
- Reinigen Sie die Oberflächen von Saunabänken, Decke, Boden und Wänden mit warmem Wasser, einer weichen Bürste und einem Allzweckreiniger. Verwenden Sie jedoch keinen Reiniger mit Ammoniak oder Chlor. Spülen Sie die Oberflächen anschließend mit kaltem Wasser ab und lüften Sie die Sauna gut. Bei Bedarf können Sie ein für Saunen geeignetes Holzpflegeöl, z. B. Paraffinöl, auf die Bänke auftragen. Lesen und befolgen Sie in diesem Fall die Anweisungen des Herstellers sorgfältig.
- Falls die Bänke durch Waschen nicht sauber werden, schleifen Sie sie mit Schleifpapier ab. Schützen Sie die Bänke anschließend mit einem für die Sauna geeigneten Holzöl. Beachten Sie die Anweisungen auf der Verpackung und benutzen Sie die Sauna erst, nachdem das Öl vollständig getrocknet ist.
- Bei Bedarf Kalkablagerungen oder andere Verschmutzungen von der Heizkörperabdeckung mit milder Seifenlauge entfernen. Alternativ kann auch die Entkalkungslösung SAWO verwendet werden. Nach dem Waschen trocknen lassen.
- Reinigen Sie Glasoberflächen mit Fensterreiniger oder Spülmittel. Bei Bedarf abspülen und anschließend mit einem Abzieher oder Mikrofasertuch trocknen.
- Überprüfen Sie die Schrauben (Tür, Saunabänke, Geländer) und ziehen Sie sie gegebenenfalls fest.
- Reinigen Sie den Bodenablauf.
Das auf die Saunasteine gegossene Wasser muss für den Hausgebrauch geeignet sein. Chloriertes Wasser (z. B. aus Schwimmbad oder Whirlpool) oder Meerwasser kann die Heizung und die Heizelemente beschädigen.
Die Hauptfunktion der Saunasteine im Ofen besteht darin, genügend Energie zu speichern, um das darüber gegossene Wasser effizient zu verdampfen und so die Temperatur in der Sauna zu erhöhen. Die Steine müssen mindestens einmal jährlich oder alle 500 Betriebsstunden, je nachdem, was zuerst eintritt, entfernt werden. Sämtliche Steinkrümel müssen aus dem Ofen entfernt und, wie in der Bedienungsanleitung beschrieben, durch neue Steine ersetzt werden.
Betreiben Sie den Heizstrahler niemals ohne Heizsteine, da Brandgefahr besteht. Verwenden Sie ausschließlich die vom Hersteller empfohlenen SAWO-Heizsteine. Die Verwendung ungeeigneter Steine kann das Heizelement beschädigen und führt zum Erlöschen der Garantie. Verwenden Sie niemals Keramiksteine oder andere künstliche Steine jeglicher Art!
Bei guter Isolierung der Sauna und geschlossenen Lüftungsöffnungen und Türen beträgt die Aufheizzeit weniger als eine Stunde. Dies hängt jedoch auch vom verwendeten Ofen ab.
Die empfohlene Temperatur in der Sauna liegt zwischen 60 und 90 Grad Celsius, dies hängt jedoch von Ihren persönlichen Vorlieben ab.




